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Nicht-Qualität in der Industrie - eine Goldgrube, die es auszubeuten gilt

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Expertise in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

In der Industrie wird Nicht-Qualität oft mit Ausschuss gleichgesetzt, d. h. mit nicht konformen Produkten, die der Vernichtung zugeführt werden. Die Kosten der Nicht-Qualität sind also der entgangene Gewinn, der mit diesem Ausschuss verbunden ist. Außerdem entstehen der Marke Kosten in Form von Imageverlust. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn die Nicht-Qualität hat erhebliche Auswirkungen auf die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, da sie Prozesse aufdeckt, die zu Verlusten führen: materielle Ressourcen, Humanressourcen, Energie und Zeit. Laut einer Studie der AFNOR-Gruppe vom Dezember 2023 beziffern 80 % der Unternehmen ihre Kosten für Nicht-Qualität (NQC) auf 0 bis 5 % des Umsatzes.

Und diese Unternehmen sind zu 17 % der Meinung, dass dieser Anteil der Kosten für Nichtqualität an ihrem Umsatz steigen wird, während 2017 nur 8 % dies befürchteten. Das Thema ist also durchaus ein Zukunftsthema, vor allem wenn man hinter die Definition von Qualität Begriffe stellt, die von der Nichtkonformität von Produkten bis hin zum Begriff der gesellschaftlichen Leistung reichen.

 

Zwei von drei Industrieunternehmen messen die Kosten der Nicht-Qualität

Denn obwohl 91 % der von der AFNOR-Gruppe in ihrer Studie befragten Entscheidungsträger die Messung der Nichtqualitätskosten für notwendig oder sogar unerlässlich halten, tun dies nur 67 % wirklich und 40 % legen systematisch einen Aktionsplan fest, wenn die Ziele nicht erreicht werden. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zugunsten von Unternehmen, die nach ISO 9001 (der Qualitätsnorm, die übrigens gerade überarbeitet wird) und ISO 14001 (der Umweltmanagementnorm) zertifiziert sind, da sie bereits über das nötige Rüstzeug verfügen, um diese Kosten und die Hebel zu ihrer Senkung aufzuspüren. Aber was sind die Schlüssel zum Erfolg?

Die Industrie antwortet einstimmig: Der Schlüssel liegt in den Händen der Qualitätsfunktion, die sich bei Bedarf entgrenzen und ihre Vorgehensweise sowohl mit dem Topmanagement als auch mit dem operativen Bereich koordinieren muss. Aus der Sicht des Managements, an die Adresse der Finanzabteilungen gerichtet, sollte die Behandlung der Nichtqualität nicht als zusätzliche Kosten für das Unternehmen verstanden werden, sondern als eine lohnende Investition, dank derer jeder Fehler, jeder Zeitverlust, jede Anomalie in Margen zur Steigerung der Rentabilität umgewandelt werden kann. " Im Idealfall sollten die Qualitätsfunktion und das Controlling zusammenarbeiten; die Teams, die den Prozess verfolgen, sollten multidisziplinär sein", erläutert ein Befragter.

 

Einbeziehung der operativen Mitarbeiter in die Festlegung von Mess- und Analyseinstrumenten

Parallel dazu muss sich die Qualitätsfunktion auch den operativen Mitarbeitern annähern, die die Behandlung der Nicht-Qualität nicht als individuelles Kontrollinstrument, sondern als kollektives Vorgehen sehen müssen, das zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen führt. "Die Schwierigkeiten des operativen Personals sind die des gesamten Unternehmens. Auch die Arbeitsgruppen müssen multidisziplinär sein und eine globale Vision haben", betont ein Industrieller. Mehr noch, das operative Personal muss voll in die Definition der Mess- und Analyseinstrumente einbezogen werden. " Die Qualitätsfunktion muss zuhören und aufklären, aber auch über Erfolge berichten; die Zufriedenheit und Motivation der Teams steht auf dem Spiel", sagt ein anderer Befragter. "Die Beteiligung der Mitarbeiter an der Verringerung der Nichtqualität kann sich übrigens auch finanziell niederschlagen.

Die Befragten sind der Meinung, dass ein Ansatz zur Lösung von Qualitätsproblemen sich darin erschöpfen könnte, alle möglichen Kosten zu erfassen und zu messen, was zu einer entmutigenden Trägheit führen würde. Stattdessen sollten ihrer Meinung nach die relevantesten Themen, Prioritäten und Korrekturmaßnahmen ausgewählt werden: "Damit der Ansatz greift, müssen Veränderungen schnell eingeleitet werden."

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„Tokyo Metropolitan Corporation“ hat die Zertifizierung nach den internationalen Normen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 für Managementsysteme erhalten

„Standard International Certification“ gab kürzlich bekannt, dass „Tokyo Corporation“ die internationale Zertifizierung nach den Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem), ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) und ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagementsystem) erfolgreich bestanden hat. „Fabao International Certification“, eine international anerkannte unabhängige Zertifizierungsstelle, führte eine umfassende Bewertung der Managementsysteme von „Tokyo Corporation“ durch. Der Zertifizierungsprozess umfasste eine Dokumentenprüfung sowie eine Vor-Ort-Prüfung, bei der bestätigt wurde, dass die Managementsysteme für Qualitätsmanagement, Umweltschutz und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz des Unternehmens wirksam funktionieren und keine Nichtkonformitäten aufweisen, was die Reife und Umsetzung der Managementsysteme unterstreicht. „Tokyo Metropolitan Company“ führte 1999 das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 ein, setzte 2008 das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 um und führte 2021 offiziell das Arbeitsschutzmanagementsystem nach ISO 45001 ein. Damit ist das Unternehmen in seiner Branche das einzige, das alle drei internationalen Managementsystem-Zertifizierungen gleichzeitig bestanden hat.Das Unternehmen verfolgt eine Arbeitsschutzpolitik unter dem Motto „Beteiligung aller Mitarbeiter, Verbesserung der Sicherheit, Fürsorge für die Mitarbeiter, Schutz der Gesundheit“ und stärkt durch systematisches Management die interne Unternehmensführung. Das professionelle Zertifizierungsteam von „Fabao International Certification“ weist darauf hin, dass die gleichzeitige Zertifizierung des Unternehmens nach drei Managementsystemen bedeutet, dass es einen integrierten Managementmechanismus etabliert hat, der eine ausgewogene Entwicklung in den Bereichen Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gewährleistet. „Tokyo Corporation“ investiert seit langem in den Aufbau und die Pflege von Managementsystemen und zeigt damit, wie wichtig ihr nachhaltiges Wirtschaften und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sind. „Fasbia International Certification“ bietet seit langem Zertifizierungsdienstleistungen für verschiedene Managementsysteme an und unterstützt Unternehmen dabei, ihre betriebliche Effizienz und Managementleistung zu steigern. Auch in Zukunft wird das Unternehmen durch professionelle Zertifizierungen dazu beitragen, dass verschiedene Branchen in Taiwan internationale Managementstandards umsetzen.

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Taiwan

„Jiu Jing International“ hat die Zertifizierung nach der internationalen Norm ISO 27001 für Informationssicherheits-Managementsysteme durch „Fabao International Certification“ erhalten

„Fabao International Certification“ gab kürzlich bekannt, dass „Jujing International Co., Ltd.“ die internationale Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 für Informationssicherheits-Managementsysteme erfolgreich bestanden hat. Damit wurde bestätigt, dass das Unternehmen ein Managementsystem eingerichtet hat, das den internationalen Standards zur Wahrung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationsressourcen entspricht. Als international anerkannte unabhängige Zertifizierungsstelle führte „Fabao International Certification“ bei dieser Zertifizierung auf der Grundlage der Norm ISO/IEC 27001 eine umfassende Bewertung der vier Hauptbereiche von „Jujing International“ durch: Organisationsmanagement, Personalsicherheit, physischer Schutz und technische Kontrollen. Das Zertifizierungsergebnis bestätigt, dass das Unternehmen eine vollständige Informationssicherheits-Managementarchitektur eingerichtet hat und dass seine Managementprozesse und Kontrollmaßnahmen den Anforderungen internationaler Standards entsprechen. „Jujing International“ ist ein spezialisierter Anbieter von Mehrwertdiensten im Bereich Informationssicherheit und unterstützt Unternehmen seit langem beim Aufbau von Informationssicherheitssystemen. Durch die Optimierung interner Managementsysteme hat das Unternehmen das Informationssicherheitsmanagement in die täglichen Betriebsabläufe integriert und damit seine hohe Wertschätzung für die Informationssicherheit unter Beweis gestellt. Die erfolgreiche Zertifizierung bedeutet, dass das Informationssicherheitsmanagement im eigenen Betrieb internationalen Standards entspricht. Das professionelle Zertifizierungsteam von „Fabao International Certification“ weist darauf hin, dass die Zertifizierung eines Informationssicherheits-Managementsystems nicht nur eine Bestätigung der technischen Konformität darstellt, sondern auch zeigt, dass die Organisation einen systematischen Managementmechanismus etabliert hat. Mit der erfolgreichen ISO 27001-Zertifizierung stellt „Jujing International“ seine Fachkompetenz und Managementpraxis im Bereich der Informationssicherheit unter Beweis. „Fabao International Certification“ bietet seit langem Zertifizierungsdienstleistungen für Informationssicherheits-Managementsysteme an und unterstützt Unternehmen beim Aufbau von Schutzmechanismen, die internationalen Standards entsprechen. Auch in Zukunft wird das Unternehmen durch professionelle Zertifizierungen dazu beitragen, die Fähigkeiten der taiwanesischen Industrie im Bereich der Informationssicherheits-Governance zu stärken.

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